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Mit Deponie: Rafz verliert. Fakten welche für resp. gegen die Deponie sprechen:

Irgendwo muss der Abfall liegen (Ethisches Argument), aber das Zürcher Unterland mit nur 16% der Kantonsbevölkerung muss bereits heute 26% aller kantonalen Deponien ertragen, in Zukunft voraussichtlich auch noch die schweizerische Atommull-Deponie. Zudem importiert unser Kanton Giftmüll.

33 Mio Entgeld innert 50 Jahren: Falls Deponie Bleiki kommt wird dies, so wie vorgesehen, miserabel abgegolten. Die Abfindung müsste indexiert und mindestens 10-mal höher sein. Die Deponie führt auf jeden Fall zu einen grossen Verlust an Attraktivität  unseres Dorfes und damit zu namhaften Entwertungen aller Liegenschaften.

Die Lehmgrube existiert noch nicht resp. erst zu einem Viertel! Die Grube muss die ersten rund 15 Jahre zuerst geschaffen werden. Dafür wird viel Wald gerodet...

Die Umfahrung Eglisau wie auch der Verladebahnhof und die geplante Umfahrungsstrasse zur Bleiki müssten vor Beginn der Abbau-Phase zur Verfügung stehen.

Deponie fördert „Missbrauch“ des bestehenden Industrieareals: z.B. Bau einer Sondermüll-Verbrennungsanlage etc. Motto: Jetzt kommt’s nicht mehr darauf an.

Enorme Langfristrisiken des vergrabenen Giftmülls (hochgiftig). Unsere langfristige Trinkwasserversorgung wäre akut gefährdet.

Das Bleikiareal und damit auch der Peteracker sind stark betroffen  (Die Alten nahe der Entsorgung …).

Sinnvolle Umzonung des Industrieareals in eine Wohnzone neben der Giftmülldeponie wäre völlig unsinnig und beinahe ausgeschlossen.

Landschaftlich führt die Verladestation und die neue Zufahrt zur Abfalldeponie zu sehr negativen Situationen. Die Qualität des äusseren Dorfbildes kommt stark unter Druck.

Gemeindeversammlung Rafz: Einen bindenden Vertrag mit den betroffenen Instanzen zum jetzigen Zeitpunkt zu unterzeichnen, ist absolut unverständlich. Zumal weder die UVP, noch das Erschliessungsprojekt, noch die über das Betriebsende hinausgehende Absicherungen vorliegen (siehe Fall «Kölliken»). Genau dies ist jedoch geplant an der nächsten Gemeindeversammlung. Eine seriöse Meinungsbildung seitens der Bevölkerung wird dadurch ausgeschlossen.

Im Moment geht es "nur" um den Eintrag im kantonalen Richtplan. Dieser Eintrag ist behördenverbindlich d.h., jede nachgelagerte Behörde muss danach handeln.

An der kommenden Gemeindeversammlung haben wir jedoch die Gelegenheit uns für oder gegen die Deponie zu entscheiden.  Das Unterfangen benötigt die Zustimmung der Gemeinde Rafz zu einer Nutzungsvereinbarung.  Sagen wir ja, wird die Deponie Realität ... Wehret den Anfängen!
Aus Liebe zum Dorf bitten wir um  Dein Nein zur Vorlage .

Ohne Deponie: Keine negativen Folgen und keine Steuererhöhungen, im Gegenteil:

Ein wertvoller Naturpark entsteht. Das Naturschutzgebiet oberhalb der Ziegelei wird gem. bestehendem Gestaltungsplan wie vorgesehen und geschuldet auf Kosten der Grundeigentümer renaturiert.

Zur Eindämmung der absehbar starken finanziellen Belastung der Gemeinde dient kurzfristig und auch nachhaltig das direkt umsetzbare Projekt Digitec/Galaxus.

Eine Umzonung des bestehenden Industrieareals unterhalb des Naturparks erscheint sinnvoll. Verbunden mit einem Gestaltungsplan hat die Gemeinde dabei grösstmöglichen Einfluss (Wohnen mit Service, Wohnungsmix, Kleingewerbe, Ergänzungsfunktionen zum Peteracker, Wohnqualität etc.)

Diese Umzonung bringt grosse Mehrwertabschöpfung für die Gemeinde. Dadurch und durch die künftigen Steuermehreinnahmen werden die finanziellen Engpässe unserer Gemeinde behoben.

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Natur und Umwelt.jfif
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Es spricht absolut nichts für die Deponie.
Bleiben wir doch das schönste Dorf im Unterland !

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